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 Hoch- und Dunkelmondrituale

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Faenyel
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BeitragThema: Hoch- und Dunkelmondrituale    Mi Okt 09 2013, 23:35

Als „Allgemeingut“ der Priesterschaft konzipiert, sind die Rituale als eine bei den Nachtelfen tief verwurzelte Tradition und bekannt anzusehen.


Ritualentwurf zum Hohen Mond

(Der Hohe Mond, die Nacht, in der das Angesicht der Göttin in voller Pracht auf die Erde herniederstrahlt, ist eine Zeit voller Energie. Die Ströme der Kräfte von Land, Wasser und Luft sind auf ihrem Höhepunkt. In dieser Nacht ist die beste Zeit, zu wünschen und um Segen zu bitten sowie das Band der spirituellen Seele neu zu schließen, sich als Volk erneut Elune zu verschreiben.
Die Priesterinnen sind zu diesem Anlass in das helle Weiß des Vollmondes gehüllt, Novizinnen tragen zartes Grau. Alle gehen barfuß und schmucklos. Im Mittelpunkt der Ritualhandlungen stehen Silberschale, Dolch und Kräuterpfanne.
Die Priesterinnen nehmen Aufstellung, während die Novizinnen mit den Ritualgegenständen einziehen.)

Priesterin spricht:

Kaldorei! Schwestern, Brüder, ihr Kinder der Mondmutter!
Wieder steht das Antlitz der Mondmutter voll am Nachthimmel und wir begrüßen den Hohen Mond!
Kaldorei! Ergebt euch der Göttin, unserer geliebten Mutter Mond - auf das sie uns führe und stärke, vom Anbeginn der Zeit bis an ihr Ende!

Das Kohlebecken wird aufgestellt und von der Novizin entzündet, die Priesterin wirft heilige Kräuter hinein. Der aufsteigende, aromatische Rauch seltener und speziell für diesen Zweck von ihr gesammelter Pflanzen soll den Tempel und die Körper und Seelen der Teilnehmer reinigen.

- (hier SL-Atmo-Emote einfügen: der Rauch ist hell, sanft, mild, angenehm, verteilt sich...vielleicht begleitet von einem leichten, Prickeln)

Dazu spricht sie folgendes Gebet:
Priesterin (singt):
(es gibt ein Handlungs- und Gesangsemote von Priesterin )

Oh Göttin des Mondes, in all deiner Pracht.
Elune wir rufen dich an diese Nacht!

Mit reinen Gedanken und klarem Verstand,
führe die Seele, das Herz und die Hand.

Atmet nun ein, ihr Kinder der Sterne,
hört wie die Göttin uns ruft aus der Ferne.

Leert eure Herzen von Zweitracht und Not,
denkt nicht an Kummer, an Leid oder Tod!

Spürt wie die Göttin sich nähert und und lebt
und stimmt mit ein in unser Gebet!

Eine Novizin mit der Silberschale begleitet nun die nächste Priesterin.
Jene nimmt mit dem Ritualdolch drei Tropfen Blut (kleiner Schnitt in die Handfläche, Finger) von drei anwesenden Kaldorei (traditionell Druide, Schildwache, Priesterin). Dies soll den Zusammenhalt und die Zusammengehörigkeit aller Aspekte der Gemeinschaft und den lebendigen Bund mit Elune versinnbildlichen. Das Blut tropft in der Silberschale zusammen - diese hoch erhoben wird sich wieder dem Brunnen zugewandt. Dazu spricht die Priesterin folgendes Gebet:

Priesterin:
"Oh Göttin des Mondes, in all deiner Pracht,
Elune, wir rufen dich an diese Nacht.
So voll und so hell wie am Himmel sie steht
hört sie nun genau wie ihr Sternenvolk fleht.
Lass los deine Wünsche, schick sie zu ihr hinauf,
die ewige Göttin in ewigem Lauf,
wird hören und heilen was ich hier erbitte,
stimmt mit ein und ruft sie in unsere Mitte."

Nun haben die versammelten Kaldorei Gelegenheit, ebenfalls ihre Wünsche vorzutragen. In Form von kleinen Symbolen ihrer Bitten, die sie mit lauter oder stiller Bitte zum Brunnen bringen und in die Silberschale legen.

- (hier SL-Atmo-Emote einfügen: hoch spirituelle, energetische Atmosphäre, viel Ruhe, Erhabenheit, Räucherwerk und Ritualgesang erhebend etc.)

Den Opfergaben folgt der Sicheldolch sowie klares Brunnenwasser, das eine Novizin eingießt.

Wieder wird gebetet:

Priesterin:
(es gibt ein Handlungs-/Gesangsemote)

"Oh Göttin des Mondes, in all deiner Pracht
Elune wir rufen dich an diese Nacht.
Begrüß unsren Abend mit silbernen Küssen
wirf Licht auf die Erd unter unseren Füßen.
Oh Herrin der Nacht, allwissend Juwel
zeig dich, wir flehen aus hoffender Kehl
Senke herab deine göttliche Macht
schenk Stärke und Mut uns für kommende Schlacht,
gib Frieden und Wahrheit, lass wachsen und heilen
wir flehen dich an hier mit uns zu verweilen!"

Die Priesterinnen heben nun gemeinsam die Arme und "beschwören" die Göttin herauf mit den Worten:

"Oh Göttin des Mondes, in all deiner Pracht
Elune wir rufen dich an diese Nacht."

Dies wird dreimal wiederholt, wobei die Priesterinnen in eine Art Trance verfallen.
Nach diesen drei Malen ist der Höhepunkt des Rituals erreicht - und so die Göttin gewogen ist und ihrem Volke wohlgesonnen, wird sie nun ihre Anwesenheit erkennen lassen. (alle Fähigkeiten zünden die nach Licht und Elune aussehen)

(hier SL-Atmo-Emote einfügen / die Schale mit den Opfergaben u. Ritualgegenständen verschwindet / wird angenommen von Elune)

Eine der Priesterinnen spricht noch einen Verabschiedungs-Segen über die Teilnehmer.


Zuletzt von Anduriel am Do Okt 10 2013, 00:06 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Faenyel
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BeitragThema: Re: Hoch- und Dunkelmondrituale    Mi Okt 09 2013, 23:36

Ritualentwurf zum Dunklen Mond

Wenn die Göttin sich für jene eine Nacht des Laufes zurückzieht, ist es auch für die Priesterinnen Zeit, in Abgeschiedenheit zu gehen. Da der Dunkle Mond die Zeit des Reinigens und Loslassens ist, nehmen sie mit sich die schlechten Gedanken, belastenden Gefühle und Sorgen des Volkes, um in schweigender Abgeschlossenheit eine Nacht lang darüber zu meditieren und die spirituelle Seele der Kaldorei von ihren Nöten zu reinigen. Im Gegensatz zu den Fürbitten des Hohen Mondes dreht es sich bei diesem Ritual nicht um Wünsche, welche Kraft und Anwesenheit der Göttin benötigen, sondern ausschließlich um die Trennung von inneren Lasten.

Die Mondtöchter sind, dem Vorbild der Göttin gleich, zu diesem Anlass dunkel gekleidet. Novizinnen verbergen nur ihr Haar, Priesterinnen das gesamte Antlitz.
Im Mittelpunkt der Ritualhandlungen steht das Element Feuer als reinigende und tilgende Kraft. In einem Kohlebecken wird es entzündet, gemeinsam mit den gängigen Ritualkräutern, welche schwärzlichen Rauch erzeugen.

Eine der Priesterinnen begrüsst die Anwesenden mit den Worten:

"Elune Adore, Kinder der Sterne!

Wieder ist die Nacht gekommen, in der die Mondmutter ihr Antlitz verbirgt und ihre Kinder auffordert nach innen zu sehen, Sorgen und Nöte zu erblicken und loszulassen, auf dass ihre Gedanken sich frei und klar durch ihren Geist bewegen. Nehmt ein Stück Treibholz und löst euch von euren Lasten. Bringt sie im gemeinsamen Gebet zur Mutter, auf dass sie durch die reinigende Kraft des Feuers verzehrt werden und die Göttin sie mit sich in die Abgeschiedenheit nimmt und auflöst. Vertraut auf ihren Schutz und ihre Liebe, die uns führen wird durch alle Gezeiten, selbst wenn der Mond sein Antlitz vor uns verdunkelt und uns prüft."


Die Priesterin gibt dann der Novizin ein Zeichen, welche beginnt die Hölzchen zu verteilen.

Novizinnen teilen unter den Anwesenden aus Körben die Opfergaben aus: Kleine Stücke trockenen Treibholzes von den Gestaden der Dunkelküste. Ein jeder Betende nimmt sich eines der verdrehten Stücke und formuliert in sich jene Last, welche er so lange mit sich trug, wie das Holzstück auf dem Meere trieb. Er überträgt die Sorge in stiller Andacht auf das Holzstück.

Aktion: Am Besten wird das Verteilen im Raidchannel emotet und gleichzeitig in einem Emote erklärt was es mit dem Holzstücken auf sich hat und sich jeder ein Holz nehmen kann/soll.

Die Schale könnte die Novizin abschliessend auf einem Gestell im Mittelgang abstellen (Emote), so dass evtl. Nachzügler, sich noch ein Holz nehmen können.

Priesterin tritt irgendwann vor, spricht ggf. noch ein, zwei einleitende Worte, mit der Aufforderung zum gemeinsamen Gebet.

Es folgt ein gemeinsames Abschiedsgebet an die Göttin. Es soll die tiefe Verbundenheit ausdrücken und gleichzeitig das unerschütterliche Wissen, dass ihr Antlitz nach dieser Nacht der Verborgenheit wieder zutage kommen wird.

Ritualformel:

"Oh Göttin des Mondes, verhüll' deine Pracht,
steig auf und verdunkle den Himmel heut' Nacht!

Elune, nimm mit dir was quält uns're Herzen
kläre die Seele von all ihren Schmerzen.

Wir flehen zu dir, befrei uns von Bösem
nur du hast die Mächte dein Volk zu erlösen.

Wir warten und harren in schweigend Gebet
bis wieder dein Strahlen am Himmel hoch steht.

Oh Göttin des Mondes, verhüll' deine Pracht,
steig auf und verdunkle den Himmel heut' Nacht."


Atmo-Emote
Das Licht ist gedämpft, ebenso die Geräusche. Tragende klare Melodien begleiten die Zeremonie und verstärken zusammen mit dem Duft der verbrennenden Kräuter die Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit, lenken den Blick nach innen zu den Dingen, Sorgen, Nöten oder Lasten, die losgelassen werden wollen.

Nach dem Gebet werden die Holzstücke der Feuerschale übergeben. Ein Kaldorei nach dem anderen tritt vor, um seine Sorge loszuwerden, während die Priesterinnen in intensiver Trance dafür beten, dass jene Last auch wirklich aus der Seele des Bittenden gebrannt wird. In dunklem, scharfen Rauch steigen die Nöte schließlich zum Himmel auf, von wo die Göttin sie mit in ihre Abgeschiedenheit nehmen wird.
Zu diesem Zeitpunkt ziehen auch die Priesterinnen aus dem Tempel aus, in geordneter Reihe, um den Rest der Nacht in geschlossener Einsamkeit zu verbringen.

Anorien "bewacht" dann ggf. noch ein bißchen das Feuer, bis es ausgebrannt ist (was sie ggf. emoten kann). Die zurückbleibende Asche könnte übrigens ggf. in den Tempelgärten vergraben werden.
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